Kinderleben -Eine Zukunft für Strassenkinder in Mae Sai
Situation des Projektes im neuen Haus (Stand April 2001)
Der Schock des Angriffes auf Mae Sai mit Granaten saß tief,
die Angst und Sorge um Angehörige und Freunde in Burma
war groß. Insofern war es gut, daß Bewohner des Dorfes
Patak, alle Flüchtlinge aus Burma und Shans, im Haus eine
Notunterkunft fanden.
Wie das Bild vom Tag nach dem Angriff zeigt, verfolgte
man gemeinsam die Nachrichten im Fernsehen.
Zum Glück kam es zu keinen weiteren kriegerischen Handlungen, denn das thailändische Militär zeigte Entschlossenheit und die neue Regierung handelte besonnen. Unsere Kontakte nach Mae Sai waren für einige Zeit sehr spärlich, wir waren in großer Sorge um die Kinder, da sie ja fast alle burmesiche Staatsbürger
sind. Inzwischen erhielten wir Nachricht, dass die schwierigen Verhandlungen mit
den Behörden und der Polizei zu einem positiven Ergebnis geführt haben.
Im Moment leben 21 Kinder im Haus, die inzwischen auch dort direkt unterrichtet werden. Dadurch
entfällt der Transport zu DEPDC mit dem Moped, der sehr umständlich und teuer war.
Nachfolgend ein paar neue Bilder, aus einer Vielzahl die Sie in der Galerie finden.
Bericht über einen Besuch im Projekt Ende April 2001