| Kinderleben -Eine Zukunft für Strassenkinder in Mae Sai | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Besuch der freien Journalistin Ellen (23/24..03.02)
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| Über
das Internet war Ellen., auf unser Projekt aufmerksam geworden, sie wollte im Rahmen einer Reise durch verschiedene Länder Südost- asiens das Projekt besuchen und darüber eine Reportage schreiben. |
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| Wir
holten Ellen in Chiang Rai gegen Mittag am Samstag den 23.03.02 ab und fuhren
direkt ins Childlife Haus. Der Rest des Tages verlief ohne Programm, Ellen war nur ganz einfach Mitten unter uns, sie schlief dann auch im Haus. Am nächsten Tag erfolgten teilweise Interviews, Sissy versorgte Ellen mit den Geschichten einiger Kinder, dann fuhren wir gemeinsam zur Grenzbrücke um ihr diese zum Verständnis von Childlife wichtigen Eindrücke zu ermöglichen. |
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Leider
trafen wir auch Arjoh, dessen positive Entwicklung wir im Web unter http://www.kinderleben.org/Projekt_5.htm darstellen, der aber inzwischen das Projekt verlassen hat. Ich hatte Arjoh schon ein paarmal, total verdreckt an der Grenze und vor dem Seven eleven getroffen, wollte ihn aufnehmen aber er wollte nicht (so) fotografiert werden. Bei Ellens Besuch machte er einen ordentlichen Eindruck |
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| Obwohl
Ellen am Sonntag Nachmittag wieder nach Chiang Rai zurückwollte fuhren wir mit
ihr und allen Kids zum neuen Gelände, um ihr auch diese Zukunftsperspektive zu vermitteln. Anschließend fuhr Ngaow sie und mich ins nächste Akkah Dorf aus dem wir Kinder haben. |
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| Auf
der Weiterfahrt nahmen wir zwei Jungs mit, die zu einem nahe gelegenen Badesee
wollten. |
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| Oberhalb
des Sees trafen wir den kleinen Jungen (Bildmitte). Ngaow informierte uns, |
daß der Junge seit Kurzem Vollwaise ist, Nachbarn kümmern sich um ihn. |
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| Ngaow
fuhr weiter in die Berge zu einem abgelegenen Akkah Dorf, von dort dann zur Müllhalde und, weil DEPDC versprochen noch zum Schluß dorthin. Welch ein Unterschied zu uns, feste Häuser, großzügig gebaut mit Tafeln, gestiftet oder ähnlich von: Botschaft Schweiz, Kanada usw, Ellen spürte meine Gedanken und meinte, ihr schafft das auch, ich glaube daran. Inzwischen war es für Ellen zu spät zum Heimfahren, wir mußten auch noch in Ngaows Haus |
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| Kids
abholen die über das Wochendende in Burma waren, bzw. gleich dazu zwei Neuankömmlinge
die sich entschlossen hatten zu uns zu kommen. Zum Schluss mußten wir die Kids vom neuen Gelände abholen, denn die Sonne versank bereits malerisch über den Bergen. Müde, abgekämpft und teilweise schwarz vom Bananen Braten am offenen Feuer kam uns die Truppe auseinandergezogen zwischen den Reisfeldern ent- gegen, und irgendwann fand der letzte Platz auf der Ladefläche des Pickup auf dem jeder Zentimeter belegt war, auch meine Schenkel, inzwischen beliebter und bevorzugter Sitzplatz gewisser jungen Damen. Ellen saß in der Mitten der Ladefläche vor mir und auch auf ihr war jeder Zentimerter belegt mit müden Kids. |
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| Dem
Pickup war das wohl zuviel, der Reifen, der erst am Tag vorher repariert worden war wollte nicht und mir ahnte schlimmes. Die Kids ließ das kalt, von wegen müde, ein kleiner Knirps fing leise und zaghaft an zu singen und der Rest der Truppe folgte und fröhliche Gesänge klangen durch die inzwischen hereingebrochene Dunkelheit. Ngaow borgte sich mein Feuerzeug fummelte damit irgenwie irgendwo mit Erfolg rum, denn er startete anschließend und es ging Nachhause mit der lustig singenden Truppe. |
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Ellen mußte noch eine Nacht in Mae Sai einlegen, wechselte aber
verständlicherweise ins Gästehaus. Morgens beim Frühstück schilderte sie mir dann ihre Eindrücke und als ich sie zum Busbahnhof begleitete beichteten wir uns, wie nah uns doch das Erlebte gegangen war. Ich freu mich schon jetzt auf ihren Artikel, muß darauf aber noch bis nach ihrer Rückkehr Ende Mai/ Juni warten |
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