| Kinderleben -Eine Zukunft für Strassenkinder in Mae Sai | ||||||||||||||||||||||||||||
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Mein Besuch in Mae
Sai im Dezember 2001
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Mein
Name ist Jens Kronberg. |
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| Das
Ziel der Reise, das kleine, unscheinbares Örtchen im Norden von Thailand lädt
nicht gerade zum verweilen ein, Touristen nutzen diesen Ort daher nur zur Durchreise, um nach Myanmar zugelangen. Doch mein Besuch war ja nicht touristischer Art, so erkundigte ich mich nach der Ankunft auf dem Busbahnhof auch sofort nach dem Weg zu "Childlife", das ich versteckt am Ende einer abgelegenen Straße fand. |
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Dort
angekommen begrüßten mich zahlreiche Kinder, die auf dem Hof spielten und
den "Fremden" mit großen erwartungsvollen Augen ansahen. Das "Eis" war schnell
gebrochen und innerhalb kürzester Zeit die ersten Freundschaften geknüpft.
Ralph- der Volontaire aus der Schweiz - zeigte mir das Gebäude und das Gelände
von "childlife". Tief beeindruckt mit welcher Hingabe und Fleiß die Volontaire
dort sich mit den Kindern beschäftigen, habe ich die Zeit als intensives Erlebnis
in meinem Leben mit nach Deutschland genommen.
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| Die
Kinder, die alle aus ärmlichsten Verhältnissen stammen, was nur schwer in Worte zu fassen ist, weil es unsere Vorstellungskraft übersteigt, haben dort einen Ort gefunden der für sie mehr als nur ein Platz zum Schlafen und Spielen ist. Es
ist für sie ein Zuhause.
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| Ich
habe in meinem Leben schon viel Elend und Armut gesehen, bedingt durch meine Arbeit in einem anderen Hilfs- projekt, doch was ich dort gesehen habe, hat selbst mich schockiert. Ich habe mich geschämt dafür, dass ich persönlich in einem solchen Luxus leben darf und das es Menschen auf dieser Welt gibt, die nichts außer ihr Leben und das was sie am Körper tragen besitzen. Ich habe aber auch andererseits noch nie soviel Dankbarkeit, Wärme und Freude erlebt wie in Mae Sai. |
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Der
Hoffnungslosigkeit ihrer Situation die Stirn zu bieten, ein Zeichen zusetzen und eine Zukunft auch diesen Kindern zu geben gelingt den Mitarbeitern des Projekts. Sie geben den Kindern Liebe und Zuneigung, sie haben Zeit für sie, um ihnen zuzuhören und zu verstehen wo ihre Probleme sind. |
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Die Kinder haben mir gezeigt was wirklich zählt im Leben
und was wichtig ist, nämlich den Reichtum dieser Welt miteinander zu teilen.
Ich habe viel gelernt in diesen Tagen. Mir fällt dabei
der Spruch von Albert Schweizer ein
"Das wenige was du tun kannst ist viel, du musst es nur tun". Das zu begreifen ist sehr wichtig und motiviert mich tausend Kilometer entfernt von diesem Ort - hier im reichen Deutschland - etwas für diese Kinder zu tun. Ich kann nur jeden von Euch bitten, diese Kinder nicht zu vergessen, sondern ihnen zu helfen, jede noch so kleine Spende ist für sie ist eine Chance zum Überleben und der Grundstein für ihre Zukunft. We have a dream "ChildlifeVision 2002" |
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