Kinderleben -Eine Zukunft für Strassenkinder
Partner von "RASMI" (Rural and Social Management Institute)
für das Projekt "Schule des Lebens"
Kindergeschichten: Nattachai "Boy" Taisamoot, 6 Jahre




Aktuelle Entwicklung:
Boy, der nachts oft aufwachte, weinte, seine
Sachen packte und zu seiner sterbenden Mutter wollte, während sie ihn
schon der Schule des Lebens anvertraute, ist jetzt bei ihr und begleitet sie.
Das Krankenhaus hat sie zum Sterben nach Hause geschickt. Nach ihrem
Tod wird Boy auf die Farm zurückkehren.

DER SECHSTE SINN. Die Mutter liegt im Sterben, im letzten Stadium von
Aids hat das Krankenhaus sie nach Hause geschickt. Der Vater ist geistes-
krank, meistens im Wald verschwunden und nicht in der Lage, sich um Boy
zu kümmern. Die Mutter hat Boy zur Schule des Lebens geschickt. Nachts,
sagt Boy, schicke sie ihm ihren sechsten Sinn. Dann weint er, packt seine
Sachen, wartet das Morgengrauen ab und will ins Dorf zu seiner Mutter
wandern. Wir begleiten ihn. Die Mutter stirbt langsam. Sie spricht sanft zu
Boy und erklärt ihm, warum er es in der Schule des Lebens gut haben wird.
Boy sagt, er brauche die Schule nicht, er habe noch 21 Bath in der Tasche,
und seine Mutter habe noch 60 Bath, davon könnten sie leben. Boy trauert.
Alle auf der Farm sind lieb zu ihm. Sie nehmen ihn in den Arm, wenn er
weint, oft stundenlang.
lee...r
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