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Kinderleben
-Eine
Zukunft für Strassenkinder
Partner von "RASMI" (Rural and Social Management Institute) für das Projekt "Schule des Lebens" |
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Kindergeschichten:
Wisanukorn "Joe", zwölf Jahre
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Aktuelle Entwicklung: Joe, ein Waldgänger, der über seine verschwundene Mutter, eine HIV-positive Prostituierte, traurig ist, hat noch keine innere Balance gefunden. Wie sollte er auch. Er schwänzt gelegentlich die Schule, erzählt seinem Lehrer erfundene Geschichten, warum er keine Hausaufgaben machen konnte, macht nachts ins Bett und ist durch sein bisheriges Leben sehr verletzt. Sein Lehrer hat die Farm besucht und sich mit dem Team besprochen; alle zusammen versuchen die Therapie von Joe. Meditation ist eines der Mittel, den inneren Frieden zu finden. DER WALDGÄNGER. Joe hat in einer kleinen Hütte im Dschungel gelebt. Sein Vater starb an Aids, als er drei Jahre alt war. Die Mutter ist verschwunden, vielleicht, sagt Joe, sei sie schon gestorben. Vielleicht aber auch nicht, dann könne sie ihn noch einmal besuchen. Mit ihm in der Hütte lebte die Großmutter. Ihr Einkommen: null. So wurde Joe zum Waldgänger, immer dann, wenn er Hunger hatte. Er weiß, wie man eine Maus ausgräbt und isst, welche Blätter genießbar sind, wie man Kleintiere mit der Zwille erlegt, Fische mit selbstgebasteltem Angelzug fängt und sich vor Schlangen und Skorpionen schützt. Joe kennt die härteste Gangart des Trekking: ohne alles in den Dschungel gehen und trotzdem überleben. Joe will Guide werden. Und Fußball spielen. Und in die Schule des Lebens gehen. |
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