Kinderleben -Eine Zukunft für Strassenkinder
Partner von "RASMI" (Rural and Social Management Institute)
für das Projekt "Schule des Lebens"
Konzept
Die Schule des Lebens nimmt Kinder aus schwierig-
sten Verhältnissen auf. Sie sichert ihre Existenz,
erkennt ihnen das Recht auf Glück zu, betreut sie
psychosozial, bietet ihnen eine zweite Heimat, will
ihnen erstklassige Bildung und – falls notwendig –
lebensrettende Medikamente zukommen lassen. Die
Schule des Lebens arbeitet nicht isoliert, sondern
bildet ein Netzwerk lebendiger Beziehungen, das
benachbarte Dörfer, Schulen, Verwandte, Freunde
und Nachbarn einschließt.
Die Kinder sollen ihre sozialen Bezüge, so sie sie noch haben, nicht verlieren. Die Kinder sind
aktive Mitgestalter ihrer Lernprozesse. Sie sind neugierig, eigenmotiviert, lernen im Versuch und
Irrtum, bevorzugen die Verbindung von 'Theorie' und 'Praxis', die Chance eines 'learning by doing'.
Die Schule des Lebens kann man wie eine Basisstation Jules Verne'scher Entdeckungsreisen ver-
stehen. Der Erwerb von Wissen, von Fähigkeiten und Fertigkeiten dient dem Fortgang der von
den Kindern betriebenen Projekte. Die Pädagogen wirken nicht mehr wie Dompteure, die die
gesamte Gruppe über einen Leisten zu scheren versuchen, sie sind vielmehr Anreger, Entwick-
lungsbegleiter, Assistenten der Forschungs- und Entdeckungsreisen. Die Schule des Lebens
richtet Lernorte ein, kleine Centers of Excellence, die nicht an Schulfächern orientiert sind,
sondern Wissensbestände unterschiedlicher fachlicher Herkunft auf realitätsnahe Problem-
stellungen beziehen und Kinder ermuntern, diese Probleme wirklich und nicht nur auf dem Papier
zu lösen. Die folgenden Lernorte sind vorgesehen: Lernorte
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