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Kinderleben
-Eine
Zukunft für Strassenkinder
Partner von "RASMI" (Rural and Social Management Institute) für das Projekt "Schule des Lebens" |
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ANRUF AUS MÜNCHEN Er hätte die Unterlagen zur Schule des Lebens gelesen. Er überlege, was er tun könne. Am anderen Ende der Leitung: Florian aus München. Florian ist freier Architekt, lehrte an der Hoch- schule für Gestaltung in Karlsruhe und nimmt gegenwärtig ein Gastprofessor an der Hochschule der Künste in Saarbrücken wahr. Einige Tage später landete Florian in Chiang Mai, erklärte, er sei nicht zum Spaß gekommen. Er fing an, traditionelle Architektur des thailändischen Nordens zu studieren, ließ sich auf der Farm nieder, auf der die Baulichkeiten der Schule des Lebens entstehen sollen. Er schritt das Gelände ab, wieder und wieder, |
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| holte
sich lange Stangen und verlegte sie, prüfte den Wind, die Himmelsrichtungen,
Sonnenstände, nahm den Bestand von Bäumen auf, die es zu bewahren gilt, diskutierte über das Konzept, schaute lokalen Bauarbeitern bei der Arbeit zu. Dann zog sich Florian zurück. Ein Entwurf, sagte er, könne nur in der Einsamkeit entstehen. Jetzt ist er da, wird im Dialog weiterentwickelt, verdichtet sich. Die Schule des Lebens als kleiner Kosmos, die in den großen Kosmos und den kulturellen Kontext eingebetet ist: Sonne und Regen, Winde und Wetter, Hitze und Kälte, Ost und West, landwirt- schaftlicher Brauch und kulturelle Eigenheiten wollen bedacht sein. Und die pädagogische Idee: die Lernorte, das Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatheit, der Spirit of Entrepreneurship, der Weg zur ökologischen Landwirtschaft, die Bildung einer Lebensgemeinschaft, die Verbindung mit den Dörfern ringsum, der buddhistische Weg zur intelligenten Beschiedenheit - einer hohen Lebens- qualität bei möglichst knappe Ressourcenverbrauch. |
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Baumeister
der Schule des Lebens wird ein Unternehmer |
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