Kinderleben  -Eine Zukunft für Strassenkinder
Partner von "RASMI"für das Projekt "Schule des Lebens"
Joy, die Leiterin des Bereiches Familie der "Schule des Lebens" in Chiang Mai ist nun bereits seit über zwei
Wochen mit vier Mitarbeitern und Freunden von Thai Airways in Namkem. Namkem liegt ungefähr zweieinhalb
Stunden Autofahrt von Phuket, mitten im Katastrophengebiet. Das Dorf hatte vor der Flutwelle um die fünf-
tausend Einwohner, heute wissen wir, dass die Hälfte ums Leben gekommen ist und immer noch mehr als
fünfhundert Menschen vermisst werden. Vom Dorf ist nichts übrig geblieben. Die Menschen leben jetzt in
einem großen Auffanglager und versuchen, neben dem Überleben,
Verwandte, Angehörige, Nachbarn und Freunde zu finden. Viele waren
so traumatisiert, dass sie einfach weggelaufen sind. Alle hoffen immer
noch auf "Heimkehrer" - auch die Kinder. Washington Post 30.12.04

Joy hat eine Anlaufstelle der Schule des Lebens unter einem großen
Baum, nahe dem Auffanglager eröffnet. Es kommen jetzt ungefähr
zweihundert Kinder täglich zu ihnen, sie sind traurig, schockiert,
traumatisiert und haben große Angst.
Sie kommen zum großen Baum, weil sie wissen, dass Joy und ihre
Mitarbeiter immer da sind. Nicht so wie im Lager, wo die Helfer viel
wechseln, und sie sich immer wieder auf neue Gesichter und
Menschen einstellen müssen.Joy und ihre Mitstreiter, die örtlichen
Therapeuten, Behörden und die Spezialisten in den Instituten der
Internationalen Akademie haben beschlossen, dass die provisorische
"Schule des Lebens" bestehen bleiben muss.Die Kinder brauchen
kontinuierliche Betreuer, Menschen,zu denen sie behutsam wieder
Vertrauen aufbauen können.
Aus dem Platz unter dem Baum soll ein Heim und eine Schule aus Zelten etstehen, dann eine richtige " Schule
des Lebens", wie in Chiang Mai.
Joys Team besteht aus einer überlebenden Lehrerin der Dorfschule, mehreren
Dorfbewohnern, einem thailändischen Schulleiter aus Chiang Mai, einem ehemaligen Leiter einer deutschen
Schule, einer Englischlehrerin aus den Vereinigten Staaten von Amerika und hochengagierten Mitarbeitern von
Thai Airways- Menschen, die seit der ersten Stunde vor Ort im Einsatz sind und die Verhältnisse genau kennen.
Einige besonders traumatisierte Kinder, bei denen sicher ist, dass sie keine Angehörigen mehr haben, werden
bald nach Chiang Mai gebracht. Sie werden sie aus der Umgebung, die ihnen vertraut ist, sie aber immer
wieder an die schrecklichen Bilder der Flutwelle erinnert, herausgenommen und zur "Schule des Lebens"
gebracht, wo sie besser betreut werden können. Die "Schule des Lebens"will nachhaltig helfen, nicht nur so
lange die Medien da sind, das know how, der gute Wille ist da, jetzt fehlt nur noch die nötige Unterstützung
bitte
Helfen Sie.
Der Landkreis Potsdam-Mittelmark übernimmt Patenschaft
Pressemitteilung des Landratsamtes Potsdam-Mittelmark
Landrat ruft zu Hilfsaktionen auf Maerkische Allgemeine
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